Vernetzungscamp #3 in Bruchsal: ReDiKo vernetzt Handwerk, KI und Digital Hubs
Am Dienstag, 16.12.2025, fand beim hubWerk01 – Digital Hub Region Bruchsal e.V. in Bruchsal das Vernetzungscamp der Digital Hubs statt – ein Tag voller Match-Pitches, Austausch und konkreter Ansatzpunkte für gemeinsame Vorhaben. Für ReDiKo waren Thomas Nothacker (Projektleitung) und Boris Simon (Projektpartner, Clever Group) vor Ort.
Starker Fokus: konkrete Kooperationen („Matches“)
Im Vormittagsblock wurden die Ergebnisse der Matches vorgestellt und weitere Kooperationen angebahnt. Thomas Nothacker präsentierte dabei die ReDiKo-Anknüpfungspunkte mit anderen Hubs – mit einem klaren Fokus auf „gemeinsam umsetzen“ statt „nur informieren“.
Match mit de:hub KI Karlsruhe:
Gemeinsam sollen künftig Workshops und eine Vernetzung zu Landes-Handwerksverbänden aufgebaut werden – als Brücke zwischen „Industrie-/KI-Welt“ und den konkreten Bedarfen im Handwerk. Als nächster Schritt ist bereits ein KI-Use-Case-Workshop im Handwerk am Freitag, 06. März 2026 (13:00–17:00 Uhr) geplant, zunächst prototypisch beim Fachverband der Stuckateure BW und anschließend übertragbar auf weitere Verbände.
Match mit EDIH-AICS / FZI (Stichwort Datenraum Bauwirtschaft):
Hier steht die Idee im Raum, eine offene, strukturierte Wissensbasis (z. B. technische Merkblätter, Zulassungen, Ausführungshinweise) für die Praxis nutzbar zu machen. Der Erstkontakt ist hergestellt; als nächster Schritt sollen weitere Stakeholder (Land/Bund) zusammengebracht und eine Projektumsetzung geprüft werden.
Was im Austausch besonders deutlich wurde
In den Gesprächen über den Tag hinweg zeigte sich: Fast alle Hubs sind „heiß“ auf einen systematischen Zugang zu Handwerksbedarfen – also zu echten Praxisproblemen, typischen Prozessen und konkreten Umsetzungsvorhaben in Betrieben. Genau hier kann ReDiKo als Brücke wirken: Bedarfe aus dem Handwerk strukturieren, passende Formate daraus entwickeln und die Umsetzung gemeinsam mit Partnern beschleunigen.
Rückblick aus ReDiKo-Sicht: was lief gut – was lernen wir daraus?
Im Jahresrückblick wurden auch ReDiKo-Erfahrungen geteilt: Als Highlights wurden u. a. die Online-Workshopreihe „20vor12“ und die Reihe „Digitales Seepferdchen“ hervorgehoben. Gleichzeitig gab es Lessons Learned – z. B. teilweise geringe Teilnahmezahlen, die künftig über angepasste Uhrzeiten und Formate adressiert werden. Für 2026 steht der Ausbau der branchenübergreifenden Vernetzung, der Weg zu einer zentralen Plattform für Digitalisierung im Handwerk und KI-gestützte Lernangebote im Fokus.
Ausblick: Nächste Schritte nach dem Camp
Für ReDiKo nehmen wir aus Bruchsal drei konkrete To-dos mit:
- Workshop-Kooperation mit de:hub KI Karlsruhe operativ vorbereiten (06.03.2026 als Startpunkt).
- Netzwerkgespräche mit EDIH-AICS/FZI vertiefen und die Umsetzbarkeit der Wissensbasis-Idee konkretisieren.
- Den Wunsch vieler Hubs nach Handwerks-Bedarfseinblicken aufnehmen und künftig systematischer in Austausch- und Kooperationsformate übersetzen.